Praxis Lebenslinie

PRAXIS FÜR BERATUNG, SUPERVISION & COACHING
Leistungen
  • Heilpädagogische Einzelförderung
  • Heilpädagogische Diagnostik
  • Screenings- und Testverfahren
  • Hilfen zur Integration
  • Eltern- und Familienberatung / Familienhilfen
  • Supervision & Coaching
  • Umgangsregelungen / Umgangsbegleitungen
  • Verfahrensbeistandschaften
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Praxisteam

Oliver Mock


09532-980410
0176-66685955
o.mock@coaching-lebenslinie.de

Funktion:
Praxisinhaber / Praxisleitung
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Anne Schlittmaier



0175-8069679
a.schlittmaier@coaching-lebenslinie.de
Funktion:
Praxismitarbeiterin
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   Andre Mahr

Andre Mahr

 

0151-65109440
a.mahr@coaching-lebenslinie.de

Funktion:
Praxismitarbeiter
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Timo Gebhardt

 

0175-6212349
t.gebhardt@coaching-lebenslinie.de

Funktion:
Praxismitarbeiter
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Julia Grell

0151-61421094
j.grell@coaching-lebenslinie.de

Funktion:
Praxismitarbeiterin
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Anfahrt und Kontakt

WAS BEDEUTET HEILPÄDAGOGIK?

Unsere Arbeitsansätze orientieren sich am heilpädagogischen Menschenbild. Um Ihnen einen Einblick in heilpädagogische Handlungsweisen zu ermöglichen, haben wir im folgenden die Geschichte der Heilpädagogik kurz dargestellt. Der Begriff Heilpädagogik, wurde vom griechischen Wort "holos" abgeleitet, was übersetzt soviel wie "ganz" bedeutet. Es soll die Ganzheitlichkeit des Menschen in den Mittelpunkt des pädagogisch-therapeutischen Handelns stellen. Die Heilpädagogik bezieht alle Systeme mit ein, in denen der einzelne Mensch lebt. Geprägt und integriert wurde der Begriff der Heilpädagogik durch Jan-Daniel Georgens (1823-1886) und Heinrich Marianus Deinhardt (1821-1880). Sie entwickelten erstmals eine wissenschaftliche Theorie der Heilpädagogik als Zweig der damals favorisierten allgemeinen Pädagogik. Die Heilpädagogik ermöglicht eine andere Sichtweise auf den Menschen und seinen bereits erworbenen Erfahrungen. Sie distanziert sich von Zuschreibungen und einer "Besonderung" von Menschen und glaubt an die individuellen Ressourcen des Individuums, was sie von der defektorientierten Pädagogik unterscheidet. "Wo immer ein Kind versagt, haben wir nicht nur zu fragen: ,Was tut man dagegen?, sondern vielmehr und zuerst, was tut man dafür" (Moor, 1957a, 201). Paul Moor (Schweizer Heilpädagoge) stellt in seinen Werken immer wieder dar, dass es in der Heilpädagogik zunächst darum geht, den Menschen so anzunehmen, wie er ist. Diese Aussage darf nicht damit verwechselt werden, dass alles akzeptiert werden muss, was der Mensch bis dato in seinem Leben getan hat. Erst die Annahme des Gegenübers (Aufbau einer Bindung bzw. professionellen Beziehung) ermöglicht den Beginn eines gemeinsamen Prozesses, indem eine klare Zielsetzung als Grundlage der pädagogisch-therapeutischen Arbeit festgelegt und reflektiert wird. Paul Moor spricht in diesem Zusammenhang auch von einem "inneren Halt", der aufgebaut werden soll, um sich so vor Stressoren zu schützen und seinen individuellen Lebensentwurf zu finden und umzusetzen.
~ "Halt ist nicht ein Zustand, sondern ein inneres Werden" (Moor, 1965, 21).